Zweckverband für Abfallwirtschaft
in Nordwest-Oberfranken

Problemmüllsammlungen

Problemmüllsammlung für Kleingewerbe

Kleinunternehmen können ihren anfallenden Problemmüll bei speziellen Sammlungen abgeben. Diese Sammlungen richten sich ausschließlich an Gewerbetreibende aus dem Zweckverbandsgebiet (Stadt Coburg, Landkreis Coburg, Landkreis Kronach und Landkreis Lichtenfels) bei denen weniger als 2000 kg Problemmüll pro Jahr anfallen. Der Zweckverband für Abfallwirtschaft in Nordwest-Oberfranken (ZAW) bietet Gewerbebetrieben somit die Möglichkeit, ihre Problemabfälle auf umweltgerechte und einfache Art zu entsorgen.

Als Problemmüll gelten: Säuren, Laugen, brennbare Flüssigkeiten, ölhaltige Betriebsmittel, Holzschutzmittel, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Feinchemikalien, nicht entleerte Spraydosen, Autobatterien (nass gefüllt), Fotochemikalien, Ölfilter, Altöl, verschmutzte Leergebinde, quecksilberhaltige Abfälle, PCB-haltige Abfälle, Leuchtstoffröhren, Feuerlöscher.

Nicht gesammelt werden z.B. Altreifen, Asbest, Munition, Feuerwerkskörper, ausgehärtete Farben und Lacke, Gasflaschen, leere Dosen und Behälter, Verpackungen aus Kunststoff, Trockenbatterien, Li-Akkus

Abfälle sollten im Originalgebinde angeliefert werden.

Ab 2026 ist für die Anlieferung von Problemabfällen eine vorherige Anmeldung der Abfälle bis zwei Wochen vor Sammeltermin notwendig. Dafür ist eine Auflistung mit Menge, Stoffart und ggf. Bildern zu übermitteln ( m.stammberger@zaw-coburg.de, 09561 8580-17)

Mit dem Entsorgungsunternehmen wird anschließend ein Anlieferungstermin abgestimmt, um Wartezeiten bei der Annahme zu verringen. Nicht angemeldete Anlieferer können bei erhöhten Anlieferandrang und Sortieraufwand abgewiesen werden. Der Anlieferer ist für die ordnungsgemäße Kennzeichnung und den Transport des zu entsorgenden Abfalls verantwortlich. Die Anlieferung ist kostenpflichtig. Mit der Rechnung erhalten Sie einen Beleg über die ordnungsgemäße Entsorgung.