Abfallarten

Auf der Deponie werden nicht brennbare, inerte Abfälle, die der Deponieklasse II entsprechen, angenommen: z.B. Asbestzementabfälle, Mineralfaserabfälle, Strahlmittelrückstände, Straßenkehricht, verunreinigter Bodenaushub, Straßenaufbruch, verunreinigter Bauschutt, Keramikabfälle, Schlacken und Aschen, Sandfangrückstände, etc.

Annahmekriterien

AbfallartAnnahmebedingungen
Allgemein Holz und Metall werden nicht angenommen. Spitze Gegenstände, Bänder und Kabel sowie freiliegende Bewehrungen bei Betonbauteilen dürfen zum Schutz der Deponieabdichtung und zur Vermeidung von Schäden an Verdichterfahrzeugen nicht enthalten sein
Asphalt und Betonbauteile Abmessungen max. 0,30 x 0,30 m
Brennbare Abfälle Brennbare Abfälle werden grundsätzlich an das Müllheizkraftwerk mit der dort gültigen Gebühr verwiesen
Konsistenz Keine flüssigen Abfälle (mindestens pastös bzw. stichfest)
Staubende Abfälle Anfeuchten oder verpacken
Ölgehalt Maximal 8.000 mg/kg
Dämmstoffe Dämmstoffe (Glas- oder Steinwolle) können kazerogen (krebserzeugend) sein und dürfen nur in Gewebesäcken (Big Bag) verpackt angeliefert werden. Bei größeren Anlieferungen bitten wir um vorherige Anmeldung.
Asbestabfälle Asbestabfälle sind kanzerogen (krebserzeugend) und dürfen nur in Gewebesäcken (Big Bag) verpackt angeliefert werden. Siehe Merkblatt Asbestabfälle


Vor der Anlieferung von gefährlichen Abfällen ist ein elektronischer Entsorgungsnachweis nötig.
Gemäß der Satzung können Abfälle von der Annahme ausgeschlossen werden. Eine Zurückweisung nicht ablagerungsfähiger oder nicht zugelassener Abfälle auch nach dem Entladen bleibt vorbehalten. Kosten, die durch Nichteinhaltung der Annahmekriterien entstehen, können dem Anlieferer gemäß der Benutzungssatzung in Rechnung gestellt werden.